Weißenburg bekommt ein Radverkehrskonzept (Onlinebefragung verlängert bis 25. April)

Update: Seitdem die Online-Plattform Ende März freigeschaltet wurde, sind bereits über 90 Meldungen eingegangen. Projektleiterin Lisa Wagner vom Planungsbüro RV-K ist über die konstruktiven Vorschläge sehr erfreut. „Sie helfen uns bei der Beurteilung der Situation vor Ort und geben Hinweise, welche Bereiche intensiver betrachtet werden müssen.“ Darüber hinaus fließt der gemeldete Bedarf direkt in die Priorisierung ein und kann letztendlich den Ausschlag für oder gegen den Neubau oder die Instandsetzung eines Radweges geben. Die Bürgerinnen und Bürger haben daher allen Grund auch weiterhin von der Möglichkeit der direkten Beteiligung Gebrauch zu machen.

Stadt und Planungsbüro haben sich deshalb Gdafür entschieden, den Teilnahmezeitraum zu verlängern. Die Meldungseingabe ist noch bis zum 25. April 2021 möglich. Durch eine hohe Beteiligung steigen auch die Repräsentativität der Ergebnisse und folglich der Einfluss auf die finale Bewertung. Die Stadt hofft deshalb, dass noch mehr Bürgerinnen und Bürger die Chance nutzen, um für sie wichtige Maßnahmen anzuregen

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Die Stadt Weißenburg i.Bay. will den Radverkehr weiter fördern und hat deshalb die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes beauftragt. Zu Beginn sind die Weißenburgerinnen und Weißenburger gefragt. Die Erarbeitung startet mit einer Onlinebeteiligung. Ziel des Radverkehrskonzeptes ist es, ein durchgängiges Netz an sicheren und gut zu befahrenden Radverkehrsverbindungen zu schaffen, so dass alle wichtigen Ziele des Alltagsradverkehrs in Zukunft gut angebunden sind.

Bis Ende des Jahres wird das beauftragte Planungsbüro RV-K aus Frankfurt am Main gemeinsam mit der Stadtverwaltung und weiteren Akteuren den Bestand auf den Prüfstand stellen und Maßnahmen zur Verbesserung erarbeitet. Bevor mit der Planung begonnen wird, ist die Ortskenntnis der Bürgerinnen und Bürger gefragt. „Niemand weiß besser, wie es um die Fahrradinfrastruktur steht, als diejenigen, die regelmäßig mit dem Rad unterwegs sind. Daher hoffen wir auf viele Anregungen aus der Bürgerschaft,“ erklärt Lisa Wagner, gebürtige Weißenburgerin und Projektleiterin beim Büro RV-K.

Die Online-Befragung ist ab sofort unter Online-Beteiligung zum Radverkehrskonzept der Stadt Weißenburg in Bayern (radverkehr-weissenburg.de) zu finden. Dort besteht die Möglichkeit auf einer digitalen Karte fehlende Radverkehrsverbindungen oder Gefahrenstellen für Radfahrer zu melden, bestehende Verbindungen zu kommentieren und den Bedarf an Fahrradabstellanlagen aufzuzeigen. Die Teilnahme ist bis zum 18. April 2021 möglich. Eine Registrierung oder die Angabe persönlicher Daten ist nicht erforderlich.  Wer möchte, kann seine E-Mail-Adresse angeben, um während der Projektlaufzeit aktuelle Informationen zum Radverkehrskonzept zu erhalten. Die Ergebnisse der Online-Beteiligung sind eine wichtige Grundlage für die weitere Ausarbeitung des Radverkehrskonzeptes.

Alle Meldungen werden gesichtet und fließen in die Bestandsaufnahme ein.

In den kommenden Wochen wird die beauftragte Radverkehrsplanerin dann selbst alle Radverkehrsverbindungen mit dem Fahrrad abfahren und mit Blick auf Verkehrssicherheit, direkte Wegeführung, Fahrkomfort und Alltagstauglichkeit prüfen.

Im nächsten Schritt werden konkrete Maßnahmen zur Beseitigung von Mängeln und Erreichung des Zielnetzes entwickelt und priorisiert. Dabei legt die Stadt Wert auf eine breite Abstimmung innerhalb der Verwaltung und mit weiteren Akteuren aus der Stadtgesellschaft.

Zum Jahreswechsel 2021/2022 soll das fertige Radverkehrskonzept vorliegen. Die Umsetzung der Maßnahmen soll anschließend beginnen und ist auf einen Zeithorizont von zehn Jahren angelegt.

Ansprechpartnerin beim Planungsbüro RV-K:

Dipl.-Geogr. Lisa Wagner

Telefon: 069 94 94 21 61 – 02

Mail: l.wagner@rv-k.de

Web: www.rv-k.de

Ab Mai wird dann die gesamte Landkreisbevölkerung aufgerufen sein, sich an einer Onlinebefragung zur Situation des Radverkehrs in Altmühlfanken zu beteiligen. Es handelt sich bei beiden Konzepten um eigenständige Maßnahmen, die sich aber an den Übergängen der städtischen zu den überregionalen Radwegeverbindungen ergänzen.

Die Stadt Weißenburg und die Zukunftsinitiative Altmühlfranken des Landkreises möchten damit die Grundlagen schaffen für ein umfassendes regionales Radverkehrskonzept, das sowohl den Alltags- wie auch den Freizeitradverkehr beleuchten wird.