Ruth Bergmann

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1964 geboren in Rees/ Westfalen

seit 2000 wohnhaft in Höchstadt a.d. Aisch

2011 Abschluss Berufsbegleitendes Studium Bildende Kunst Akademie Faber-Castell

2014 Abschluss Meisterklasse Akademie Faber-Castell

bei Prof. J. Bachhofer, M.Kronberger und R. Viva

2014 Gründungsmitglied der Künstlerinnengruppe StilleStoerung

Ausstellungen:

2011 Fazit

2014 Kunstzone

2014 Giechburg, Turm-Ton-Farbe

2015 Aichach, Offene Jahresausstellung

2015 Traunstein, Offene Jahresausstellung

Zu meiner Arbeitsweise:

Für ihre Installationen arbeitet die Künstlerin mit dem Gegensatz einer starken formalen Ästhetik und irritierenden Inhalten.Mit der offenen Gestaltungsweise ihrer Arbeiten scheint Ruth Bergmann die Rezipienten und Rezipientinnen weniger ermahnen, sondern vielmehr auf bestimmte Aspekte hinweisen zu wollen. Damit räumt sie ihnen die Möglichkeit ein, die Zusammenhänge selbst zu durchdenken und eigene Schlussfolgerungen zu ziehen, und die klaren Konzeptionen der Arbeiten mit eigenen Emotionen aufzuladen.

Zu meiner Arbeit „Was soll ich tun?"

Für die Arbeit Was soll ich tun?, die 2014 entstand, betropfte Ruth Bergmann mehrere, 43 Zentimeter breite, Papierbahnen mit acht Litern Schweineblut. Die daraus entstandenen etwa 60 Meter werden in losen Schleifen aufgestellt.

Was soll ich tun?" ist eine der vier Fragen Kants, denen er sich in seinen philosophischen Überlegungen widmete.Mit der Titelgebung ihrer Arbeit greift Ruth Bergmann damit die philosophische Herangehensweise an moralisches Handeln auf. Gleichzeitig erinnert sie die betrachtenden Personen daran, dass sie bei ihrem Handeln nie frei von moralischen Fragen sind.

Text: Laura Kubitzek

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