Die ehemalige Limesmauer ist in diesem Abschnitt auf längerer Strecke trotz mancher moderner Bodeneingriffe als lineare Struktur in Böschung, Geländekante oder Schuttwall noch gut zu sehen.
Der Standort bot in römischer Zeit die Möglichkeit, das Rezattal in beide Richtungen mehrere Kilometer weit einzusehen und zu überwachen. Daneben war die notwendige Sichtverbindung zu den rückwärtigen Linien bis zum 6 km entfernten Kastell Weißenburg möglich. Weniger gut sind, bedingt durch die Topografie, die Sichtverhältnisse entlang der Limeslinie, da von hier aus nur wenige benachbarte Türme gesehen werden konnten.
Heute sind die nächsten sichtbaren Limesbefunde das Kleinkastell Gündersbach in 1,4 km Luftlinie westlich (wegen der Eisenbahnlinie ist kein direkter Weg dorthin möglich) und das teilrekonstruierte Kastell Ellingen (Sablonetum) 2,5 km südöstlich vom Standort. Die sichtbare Limesflucht setzt sich nach etwa 1,6 km ab Ottmarsfeld weiter in östliche Richtung fort.
Social Media
Der Start der Sonderausstellung "Hirsch🦌, Braunbär 🐻 und Co. – Jagd und Tierwelt am Limes" am 18. September rückt näher und unsere Volontäre Norman Brunnenkref und Bobby Güntzel waren…
📸 10 Jahre Fotostammtisch Weißenburg e.V.
Zum Vereinsjubiläum lädt der Fotostammtisch Weißenburg e.V. herzlich zur Ausstellung „Die besten Fotos unserer Mitglieder“ in die…
Tibetische Weisheit für unsere moderne Welt
Tulku Lobsang Rinpoche ist nicht nur ein Meister des tibetischen Buddhismus – ihm gelingt auch mühelos der Spagat, das Jahrtausende alte Wissen…