Ralf Schneider

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1963 in Mittweida geboren, aufgewachsen und wohnhaft in Geringswalde Studium an der Fachhochschule für Verkehrswesen in Dresden und Abschluss als Brückenbauingenieur und seit 1989 als Bauingenieur in verschiedenen Ingenieurbüros tätig.
Von 1975 bis 1980 Zeichenstunden beim Geringswalder Grafiker Eberhart Heinicker und dabei erste Orientierung auf grafische Techniken. In den folgenden Jahren weitere Kurse bei Eberhart Heinicker aber weitgehend autodidaktische Arbeit in verschiedenen Materialien und Maltechniken sowie weiterhin intensives Zeichnen und Naturstudien. Aus der ersten Personalausstellung auf Burg Kriebstein 2008 ist der Kontakt zu Ekkehart Stark und Zusammenarbeit im Kunstkreis Kriebstein entstanden. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Radierung
Mit gleichmäßiger Bewegung legt die Radiernadel in feinsten Linien das Metall unter der schützenden Asphaltschicht frei. Nach Stunden und Tagen dieser Arbeit verdichten sich diese Linien zu einem Geflecht, das die bizarren und geheimnisvollen Formen und Strukturen alter Bäume oder verfallender Gebäude erkennen lässt. Nach dem Ätzen und Einreiben der Metallplatte mit Farbe wird die Druckpresse eingerichtet und das Büttenpapier aufgelegt. Nun kommt der große Moment, in dem die Druckplatte das Geheimnis der Gravur auf das Papier überträgt und sichtbar macht. Wir laden Sie herzlich ein, sich in die filigrane Bilderwelt der Radierungen entführen zu lassen und die besondere Ästhetik morbider „Schönheiten" zu entdecken.

Frühere Ausstellungen

Dreiklang

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