Villa Nostra – Weißenburger Blätter

Die Zeitschrift der Stadt Weißenburg für Geschichte, Heimatkunde und Kultur

Dreimal im Jahr erscheint eine neue Ausgabe "Villa Nostra", jeweils im Januar, Mai und September. In den Ämtern der Stadtverwaltung, der Stadtwerke GmbH, der Sparkasse Mittelfranken-Süd (Hauptgeschäftsstelle) und den Weißenburger Büchereien und der Buchhandlung Meyer liegen die aktuellen Hefte kostenlos aus.

Das komplette Register, der seit 1974 erscheinenden Zeitschrift steht hier als Download zur Verfügung. 

Frühere Ausgaben sind über das Stadtarchiv erhältlich.

Register Villa Nostra seit 1974

Villa Nostra 2/2026

Die aktuelle Ausgabe widmet sich den Auswirkungen von zwei Kriegen auf Weißenburg und sein Umland sowie einem besonderen Neuzugang des Stadtarchivs.

Der Beitrag des ehemaligen Stadtarchivars Reiner Kammerl stellt mit den Aufzeichnungen des Weißenburger Webers Hans Zinck seltene persönliche Aufzeichnungen aus der Hochphase des Dreißigjährigen Krieges vor.

Im zweiten Beitrag zeigt Stadtarchivar Max Wagner, wie der Tod eines weit entfernten Königs Anfang des 18. Jahrhunderts bis in unsere Region wirkte und u.a. zur Vierteilung eines Spions auf dem Stadelhof bei Dettenheim führte. Dem Stadtarchiv wurde dankenswerterweise ein bislang unbekannter Text aus Familienbesitz zur Verfügung gestellt, der neue Erkenntnisse zum Schicksal des Hingerichteten liefert.

Auch der abschließende Beitrag wäre ohne die Unterstützung aus der Bürgerschaft nicht denkbar gewesen: Dem Stadtarchiv wurde eine Sammlung zur Geschichte der Deutschen Turnfeste überlassen. Besonders hervorzuheben sind zahlreiche seltene Postkarten, die die Turnfeste als Spiegel der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung Deutschlands illustrieren.

Die neue Ausgabe verdeutlicht, wie sich weltgeschichtliche Ereignisse bereits vor Jahrhunderten auf Weißenburg auswirkten. Gleichzeitig unterstreicht sie die große Bedeutung der Unterstützung durch Bürgerinnen und Bürger bei der Bewahrung des historischen Erbes der Stadt. Die villa nostra ist weiterhin kostenlos erhältlich und liegt an den bekannten Ausgabestellen bereit. Zudem steht die aktuelle Ausgabe online auf der Homepage der Stadt Weißenburg zur Verfügung:

Villa Nostra 2/2026

Villa Nostra 2/2026

Villa Nostra 1/2026

In der ersten Ausgabe des Jahres liegt der Fokus ganz auf den Häusern der Geschichte Weißenburgs, den städtischen Museen.

Der reich bebilderte Beitrag von Museumsleiter Simon Sulk widmet sich der wechselhaften Geschichte der Weißenburger Sammlungen. Anlässlich des nahezu unbemerkten 100-jährigen Jubiläums des Heimatmuseums Ende 2025 zeigt Sulk, unter welchen Umständen im Jahr 1925 – in politisch wie wirtschaftlich angespannten Zeiten – die Neueröffnung eines Museums in Weißenburg stattfand. Darüber hinaus spannt der Artikel den Bogen von den ersten musealen Sammlungen des 19. Jahrhunderts bis zu den heutigen städtischen Museen – geprägt von bürgerschaftlichem Engagement, Umbrüchen und Neuanfängen.

Villa Nostra 01/2026

Villa Nostra 3/2025

In der letzten Ausgabe diesen Jahres liegt der Fokus ganz auf Weißenburg im zeitgeschichtlichen Rahmen.

Zuerst beleuchtet der Artikel von Julia Wuttke die Sanierung des „Schönen Brunnen“ – besser bekannt als Schweppermannbrunnen – in den 1960er Jahren. Frau Wuttke war im Rahmen ihres Masterstudiums im Juni 2025 Praktikantin im Stadtarchiv.

 Daran schließt sich die Laudation von Herrn Dr. Harald Tesan an, die der Kunsthistoriker und Hochschuldozent zur Vernissage der Hemmeter-Ausstellung am 11.07.2025 in der KunstSchranne gehalten hat.

 Um die zeitliche Klammer wieder zu schließen, kehrt Frau Eva K. Kleemeiers Artikel erneut zurück in die 1960er Jahre, als das Ellinger Tor in Form einer Dauerbriefmarke mehrfach um die Welt reiste. Frau Kleemeier ist seit Juli 2022 Mitarbeiterin im Stadtarchiv Weißenburg.

Villa Nostra 03/2025

Villa Nostra Ausgabe 2/2025

80 Jahre nach Kriegsende beleuchten die beiden Beiträge Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges aus zwei verschiedenen Blickwinkeln auf die Weißenburger Stadtgeschichte.

Eugeniusz Bratkowski widmet sich in seinem Beitrag dem Schicksal der sogenannten Fremdarbeiter, die aus zahlreichen Ländern Europas nach Weißenburg gebracht wurden und hier in örtlichen Firmen oder Haushalten arbeiten mussten. Neben einer Überblicksdarstellung wirft der Beitrag Schlaglichter auf Einzelschicksale betroffener Zwangsarbeiter, deren Situation sich – sofern sie das Kriegsende überlebten – oftmals nur langsam verbesserte.

Im zweiten Artikel gibt Stadtarchivar Max Wagner einen Überblick über die Luftangriffe auf Weißenburg während des Krieges und wirft dabei u.a. auch einen Blick auf die Luftschutzvorbereitungen in der Stadt.

Diese kleine Zeitschrift der Stadt ist nach wie vor kostenlos und kann an den bekannten Verteilerstellen abgeholt sowie online heruntergeladen werden.

Villa Nostra 02/2025

Ansprechpartner

Herr Max Wagner
09141 907222
Frau Eva Kleemeier
09141 907221
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