Die Zeitschrift der Stadt Weißenburg für Geschichte, Heimatkunde und Kultur
Dreimal im Jahr erscheint eine neue Ausgabe "Villa Nostra", jeweils im Januar, Mai und September. In Ämtern der Stadtverwaltung, der Stadtwerke GmbH, der Sparkasse Mittelfranken-Süd (Hauptgeschäftsstelle) und den Weißenburger Büchereien und Buchhandlungen liegen die aktuellen Hefte kostenlos aus.
Frühere Ausgaben sind über das Stadtarchiv erhältlich.
Villa Nostra – Weißenburger Blätter seit 1974
2024 ist es soweit: die in Weißenburg beliebte Zeitschriftenreihe Villa Nostra wird seit 50 Jahren veröffentlicht. Zu diesem Anlass und als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gibt es hier das komplette Register als Download, damit sich über die Bandbreite der erschienenen Titel erneut ein Überblick verschafft werden kann.
In der ersten Ausgabe des Jahres liegt der Fokus ganz auf den Häusern der Geschichte Weißenburgs, den städtischen Museen.
Der reich bebilderte Beitrag von Museumsleiter Simon Sulk widmet sich der wechselhaften Geschichte der Weißenburger Sammlungen. Anlässlich des nahezu unbemerkten 100-jährigen Jubiläums des Heimatmuseums Ende 2025 zeigt Sulk, unter welchen Umständen im Jahr 1925 – in politisch wie wirtschaftlich angespannten Zeiten – die Neueröffnung eines Museums in Weißenburg stattfand. Darüber hinaus spannt der Artikel den Bogen von den ersten musealen Sammlungen des 19. Jahrhunderts bis zu den heutigen städtischen Museen – geprägt von bürgerschaftlichem Engagement, Umbrüchen und Neuanfängen.
In der letzten Ausgabe diesen Jahres liegt der Fokus ganz auf Weißenburg im zeitgeschichtlichen Rahmen.
Zuerst beleuchtet der Artikel von Julia Wuttke die Sanierung des „Schönen Brunnen“ – besser bekannt als Schweppermannbrunnen – in den 1960er Jahren. Frau Wuttke war im Rahmen ihres Masterstudiums im Juni 2025 Praktikantin im Stadtarchiv.
Daran schließt sich die Laudation von Herrn Dr. Harald Tesan an, die der Kunsthistoriker und Hochschuldozent zur Vernissage der Hemmeter-Ausstellung am 11.07.2025 in der KunstSchranne gehalten hat.
Um die zeitliche Klammer wieder zu schließen, kehrt Frau Eva K. Kleemeiers Artikel erneut zurück in die 1960er Jahre, als das Ellinger Tor in Form einer Dauerbriefmarke mehrfach um die Welt reiste. Frau Kleemeier ist seit Juli 2022 Mitarbeiterin im Stadtarchiv Weißenburg.
80 Jahre nach Kriegsende beleuchten die beiden Beiträge Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges aus zwei verschiedenen Blickwinkeln auf die Weißenburger Stadtgeschichte.
Eugeniusz Bratkowski widmet sich in seinem Beitrag dem Schicksal der sogenannten Fremdarbeiter, die aus zahlreichen Ländern Europas nach Weißenburg gebracht wurden und hier in örtlichen Firmen oder Haushalten arbeiten mussten. Neben einer Überblicksdarstellung wirft der Beitrag Schlaglichter auf Einzelschicksale betroffener Zwangsarbeiter, deren Situation sich – sofern sie das Kriegsende überlebten – oftmals nur langsam verbesserte.
Im zweiten Artikel gibt Stadtarchivar Max Wagner einen Überblick über die Luftangriffe auf Weißenburg während des Krieges und wirft dabei u.a. auch einen Blick auf die Luftschutzvorbereitungen in der Stadt.
Diese kleine Zeitschrift der Stadt ist nach wie vor kostenlos und kann an den bekannten Verteilerstellen abgeholt sowie online heruntergeladen werden.
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