Die Geschichte der Wülzburg

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  • 1588 Baubeginn der Festung
  • 1631 kampflose Übergabe an Tilly
  • 1634 verheerender Schlossbrand
  • 1648 Rückgabe der Festung an Ansbach, nach dem Westfälischen Frieden
  • 1703 Gefängnis für politische Gefangene
  • 1791 die Festung fällt an Preußen
  • 1802 Rückgabe an Bayern
  • 1818-1831 Bau der Zisternenanlage durch Ludwig I.
  • 1870/1871 Lager für französische Kriegsgefangene
  • 1882 die Stadt Weißenburg kauft die Festung für 14.000 Mark
  • 1883/1884 die Zugbrücke wird durch einen Damm ersetzt
  • I. Weltkrieg Kriegsgefangenenlager, 1918 war Charles de Gaulle hier als junger Offizier interniert und unternahm zwei Fluchtversuche
  • II. Weltkrieg - Internierungslager für ausländische Staatsangehörige (ILAG XIII). In den ersten Kriegsjahren waren vor allem Briten, Franzosen, Belgier und Niederländer eingesperrt, ab 1941 dann Hunderte russische Seeleute, die auch zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden und von denen viele aufgrund der schlechten Haftbedingungen ums Leben kamen. Unter den Verstorbenen war auch Erwin Schulhoff, ein deutsch-tschechisch-jüdischer Komponist und Klaviervirtuose.
  • nach dem II. Weltkrieg wird die Festung zum Flüchtlingslager; tausende finden hier eine neue Heimat und einen Neubeginn
  • ab 1949 Umnutzung der Schlossflügel als Altersheim, Schullandheim, jetzt Schule
  • seit 1979 regelmäßige Restaurierungsmaßnahmen

Ludwig und die Zisternen der Festung

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